Schellack wird aus dem Sekret der weiblichen Lackschildlaus gewonnen, welches sie abgibt, um ihre Brut zu schützen. Dabei werden neben den Eiern auch die sie umgebenden Zweige mit dem Sekret überzogen. Diese Zweige werden zerkleinert, getrocknet, ausgeschmolzen und gereinigt. Für ein Kilogramm Schellack benötigt man das Sekret von etwa 300000 Lackschildläusen.
In der Lebensmittelindustrie wird das spröde, gelblich-weiße Harz vor allem als Überzugsmittel genutzt, unter anderem für Früchte, Süßwaren und Nahrungsergänzungsmittel. Mit Schellack behandelte Früchte müssen den Zusatz "gewachst" tragen.
Keine bekannt, da es unverdaut ausgeschieden wird.